Ich stelle mir einen Hafen vor...

Shownotes

An jedem Sonntag und an kirchlichen Feiertagen strahlt der lokale Radiosender Radio Vest gegen 8.30 Uhr eine Andacht von Menschen aus der Region aus - die „Sonntagsgedanken“.

Auf diesem Kanal veröffentlichen wir die gesendeten Beiträge der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der evangelischen Kirche zum Nachhören. Im Archiv auf unserer kreiskirchlichen Webseite hören Sie die älteren "Sonntagsgedanken".

Transkript anzeigen

00:00:00: Ich stelle mir einen Hafen vor.

00:00:08: Schiffe fahren fort, in weit entfernte Länder andere gehen vor Anker und bringen die Fracht von Übersee.

00:00:14: Verschiedene Wirklichkeiten begegnen sich.

00:00:17: Viele Menschen wimmeln durcheinander und beobachten die ankommenden Schiffe.

00:00:22: Von einem besonderen Schiff handelt ein altes Adventslied aus dem siebzehnten Jahrhundert.

00:00:27: Es kommt ein Schiff geladen bis an seinen höchsten Bord, trägt Gottessohn voll Gnaden des Vaters Ewigswort", heißt es dort.

00:00:35: Und ich sehe das Schiff vor meinem inneren Auge wie es langsam

00:00:39: näherkommt.".

00:00:40: Das Schiff geht still im Triebe – es trägt einen teure Last!

00:00:44: Das Segel ist die Liebe der Heiliggeist der

00:00:46: Mast!"

00:00:47: lautet die zweite Strophe.

00:00:49: Auch wenn die Sprache altertümlich ist, das Bild berührt mich sofort.

00:00:53: Es kommt Ein Schiff am Hafen meines Alltags Mit einer ungewöhnlichen Ladung, es bringt Liebe und heiligen Geist mit.

00:01:01: Es bringt Gott mit!

00:01:02: Es bringt Jesus mit das lebendig gewordene Wort Gottes mitten im Advent.

00:01:07: Advent- und Weihnachten keine einfache Zeit.

00:01:11: Der Wunsch nach einer heilen Welt bleibt oft unerfüllt und die Feiern werden manchmal nicht so schön wie er hofft.

00:01:17: Und doch das Bild vom herannahenden Schiff lässt mich hoffen dass meine Sehnsucht nicht ins Leere geht wenn ich sie auf Gott richte wenn ich von ihm etwas erwarte.

00:01:28: Ein Schiff wird kommen und es bringt Glaube, Liebe Hoffnung mitten hinein in meinen

00:01:32: Alltag.".

00:01:33: Manchmal hilft es bereits diese Sehnsucht in Worte zu fassen – und schon ändert sich etwas!

00:01:39: Die Dichterin Carola Moosbach sagt es so «Das wäre schön auf etwas hoffen können was das Leben Lichter macht und leichter das Herz.

00:01:46: Das wäre schön, wenn am Horizont Schiffe auftauchten eins nach dem anderen beladen mit Hoffnungsbrot.».

00:01:54: Einen gesegneten vierten Advent wünscht Ihnen Pfarrerin Ulrike Baldermann aus Herden.

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